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  • Soziales Engagement

Die gemeinnützige Familie Rauch-Stiftung des Haldenwanger Maschinenbauers MAHA setzte ihr regionales Engagement zum Jahreswechsel 2025/2026 mit weiteren gezielten Fördermaßnahmen fort. Unterstützt wurden Organisationen, die mit hohem ehrenamtlichem Einsatz einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit in der Region leisten.

Imberg/Kempten, 21. Januar 2026. Die Freiwillige Feuerwehr Imberg hat ein neues geländegängiges Raupenfahrzeug in Betrieb genommen. Das speziell für den Feuerwehreinsatz bei Bergwaldbränden umgebaute Fahrzeug erweitert das Einsatzspektrum deutlich, insbesondere in schwer zugänglichem Gelände. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 58.000 Euro, wovon 53.000 Euro über Spenden finanziert wurden. Die gemeinnützige Familie Rauch-Stiftung beteiligte sich mit 20.000 Euro maßgeblich an der Finanzierung und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der örtlichen Gefahrenabwehr und zur Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Imberg. Die offizielle Übergabe der Spendensumme erfolgte im Beisein von Vertretern der beteiligten Hilfsorganisationen.

5.000 Euro für die Wasserwacht Kempten 
Auch die Wasserwacht Kempten erhielt Unterstützung. Erstmals verfügt die Organisation über eine professionelle Unterwasserdrohne mit Sonarsystem und hydraulischem Greifarm. Das System ermöglicht schnelle und sichere Personen- und Vermisstensuchen, Lageerkundungen sowie die Bergung kleinerer Gegenstände. Die Anschaffungskosten von rund 10.000 Euro wurden zur Hälfte durch die gemeinnützige Familie Rauch-Stiftung getragen. Die neue Technik soll ab Frühjahr 2026 eingesetzt werden und erweitert die technischen Möglichkeiten der Wasserwacht erheblich, insbesondere bei Einsätzen unter anspruchsvollen Sicht- und Strömungsbedingungen. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, die Sicherheit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte weiter zu erhöhen.

12.000 Euro für die Bergwacht Kempten
Darüber hinaus unterstützte die Familie Rauch-Stiftung die Bergwachtbereitschaft Kempten mit einer zweckgebundenen Spende in Höhe von 12.000 Euro. Die Mittel fließen in die Anschaffung moderner notfallmedizinischer Ausrüstung sowie in Schutz- und persönliche Schutzausrüstung für die Einsatzkräfte. Neben der Modernisierung der medizinischen Ausstattung profitiert auch die Ausbildung des Nachwuchses: Aktuell werden 15 Anwärterinnen und Anwärter für den aktiven Einsatzdienst vorbereitet. Die Spende leistet einen wichtigen Beitrag, um den steigenden Anforderungen im alpinen Einsatzgeschehen gerecht zu werden.

Persönliche Übergaben und klares Bekenntnis zur Region
Alle Spenden wurden persönlich von Anton Klotz, Stiftungsratsvorsitzender der gemeinnützigen Familie Rauch-Stiftung und Landrat a. D., übergeben. „Das ehrenamtliche Engagement der Blaulichtorganisationen sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Mit gezielten Investitionen in moderne Technik und eine verlässliche Ausstattung möchten wir die Helferinnen und Helfer bestmöglich unterstützen und ihre wertvolle Arbeit nachhaltig stärken“, betonte Anton Klotz bei den Übergaben. Die gemeinnützige Familie Rauch-Stiftung engagiert sich mit ihren Förderungen gezielt dort, wo Menschen unverschuldet in Notlagen geraten.