Die Reifenwechselzeit bietet Werkstätten bekanntermaßen die Chance auf ein interessantes On-Top-Geschäft: den Reifenhandel. Mit der passenden Werkstattausrüstung von MAHA lassen sich eindeutige Rückschlüsse auf die Gründe erhöhten Reifenverschleißes ziehen und die Ursachen eindeutig identifizieren. Notwendige Reparaturarbeiten bieten auf dieser Basis einen potentiellen Mehrumsatz für Werkstätten, der nicht außer Acht gelassen werden sollte!.

Haldenwang, 9. Mai 2018. Genaue Zahlen und Fakten, die den Defekt eindeutig und schwarz auf weiß belegen – die ideale Basis, um im Gespräch mit dem Kunden schnell und kompetent zu überzeugen und von diesem einen Reparaturauftrag zu erhalten. Dank exakt dokumentierter Messergebnisse können insbesondere bei Reifenbeschädigungen, die nicht auf die häufige Ursache eines falschen Reifendrucks zurückzuführen sind, eindeutige Rückschlüsse auf Defekte am Fahrzeug gezogen werden. Diese dienen Werkstätten wiederum als Argumentationshilfe im Reifenverkauf und auch für weitere im Folgenden genannte Reparaturen. 

MAHA bietet hierfür ein umfangreiches Portfolio für den jeweiligen Einsatzzweck in der Werkstatt – ein interessantes Zusatzgeschäft, das sich Werkstätten insbesondere in der Reifenwechselsaison nicht entgehen lassen sollten, da es mit einem erheblichen potentiellen Mehrumsatz verbunden ist.

Zahlreiche Gründe führen zu erhöhtem Reifenverschleiß

Bekanntermaßen können diverse Ursachen einen höheren Reifenverschleiß verursachen. Dies führt dann zu diversen charakteristischen, ungleichmäßigen Schadensbildern. Ein ungleicher Reifenabrieb verkürzt zudem die potentielle Laufleistung eines Reifens, sodass die Ursachen im Idealfall möglichst zeitnah identifiziert und behoben werden sollten.

Eine häufige Ursache für einen erhöhten Reifenverschleiß ist eine nicht korrekt eingestellte Spur. Nicht präzise zur Fahrtrichtung ausgerichtete Reifen verursachen einen typisch einseitigen „Radierabrieb“, der sich durch eine korrekte Einstellung vermeiden lässt. Die exakten Fahrwerkseinstellungen lassen sich beispielsweise mithilfe der Radlauftester MINC-Serie von MAHA überprüfen. Schon bei der Einfahrt in die Werkstatt kann durch einfaches Überfahren eine schnelle Auskunft über die Achseinstellung getroffen werden.

Ein weiterer Grund für einseitigen Verschleiß am Reifen kann aber auch durch nicht korrekte Sturzwerte entstehen, was sich in diesem Fall durch erhöhten Verschleiß an der Außen- oder Innenschulter äußert. Durch eine exakte Fahrwerksvermessung auf einer speziell dafür geeigneten Hebebühne in der Fachwerkstatt lässt sich diese Fehlstellung jedoch eindeutig identifizieren und korrigieren. MAHA bietet hierfür unterschiedliche Modelle, die für hohe Präzision bekannt sind: die Vier-Stempel-Hebebühne VS SQUARE II ist aufgrund ihrer exakt ausgerichteten Fahrflächen und der Schiebeplatten zur spannungsfreien Radauflage sowie des Fahrflächen-Niveauausgleichs und der Absetzvorrichtung mit Klinkenschiene ideal geeignet, ebenso wie die Vier-Säulen-Hebebühne CARLIFT II. Diese höchst stabile

Variante ist dank ihrer großen Fahrflächenbreite für alle Fahrzeugspurweiten geeignet und verfügt zudem über eine feinjustierbare Absetzvorrichtung für die Fahrwerksvermessung. Daneben eignen sich auch Scheren-Hebebühnen der DUO Baureihe von MAHA hervorragend für die präzise Fahrwerksvermessung und bieten durch geringe gebäudeseitige Anforderungen und den geringen Platzbedarf weitere Vorteile.

Auswirkungen der Stoßdämpfer auf das Reifenprofil

Die Stoßdämpfer sorgen für eine sichere Kraftübertragung zwischen Reifen und Fahrbahn. Auch sie sind einem starken Verschleiß unterworfen. Verliert der Stoßdämpfer an Leistungsfähigkeit, so kann es zum Springen des Rades auf der Straße führen. Dies drückt sich häufig durch spitz zulaufende Auswaschungen im Reifenprofil, der sogenannten „Sägezahnbildung“, aus. Darüber, ob gegebenenfalls defekte Stoßdämpfer die Ursache für ein ungleiches Abrollen und somit einen erhöhten Reifenverschleiß sind, gibt der Achsdämpfungsprüfstand MSD 3000 von MAHA Aufschluss. Auf ihm lässt sich schnell und präzise eine Aussage über die Dämpfereigenschaften treffen. Neben der numerischen Auswertung der Abklingkonstante bietet der MSD 3000 auch die Möglichkeit, den Verlauf der Abklingkurven der beiden Schwingungsdämpfer einer Achse übereinander zulegen und eine grafische Analyse vorzunehmen. Diese Vorgehensweise liefert insbesondere bei dynamisch regelbaren Dämpfersystemen eine optimale Diagnose. Mit der optionalen Geräuschsuchfunktion können gezielt verschiedene Frequenzbereiche angesteuert werden, um die Fahrzeugachse auf Auffälligkeiten zu überprüfen – ein ideales Diagnosewerkzeug für die Fahrzeugannahme.

Der Mehrwert für den Kunden: weiteren Schäden vorbeugen

Dank exakter Messergebnisse mithilfe der geeigneten Ausrüstung können Werkstätten ihren Kunden Empfehlungen abgeben, wie weitere Schäden oder ein vorzeitiger Verschleiß vermieden werden können. Beschädigte Reifen können nämlich nicht nur ärgerliche Pannen verursachen, sondern auch zu gefährlichen Unfällen führen. Eine entsprechende Wartung und Pflege ist daher unumgänglich, insbesondere wenn man bedenkt, welch hohe Sicherheitsrelevanz der Reifen als eines der Hauptverschleißteile am Fahrzeug besitzt.