Die gemeinnützige Familie Rauch-Stiftung von MAHA übernimmt die Kosten für die Anschaffung eines Wasserrettungsschlittens für die Schnelleinsatzgruppe der Wasserwacht Rottachtal des Bayerischen Roten Kreuzes. Diese ist in einem der größten Einsatzgebiete Schwabens für die Rettung von in Not geratenen Personen in und an Gewässern zuständig. Bereits seit vielen Jahren setzt sich die private gemeinnützige Stiftung von Winfried Rauch, dem inzwischen verstorbenen MAHA-Gründer, für Menschen ein, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

Haldenwang, 17. April 2018. Sage und schreibe 2.000 Stunden investieren die 40 aktiven Mitglieder der Wasserwacht Rottachtal jährlich in ihren ehrenamtlichen Wachdienst. Hinzu kommen ständige Aus- und Fortbildungen sowie Trainings, um im Ernstfall Wasserrettung und Erste Hilfe leisten zu können. Ihr Ziel: in Not geratene Menschen vor dem Ertrinken zu schützen. Für ihren Einsatz an Seen und Fließgewässern im gesamten Oberallgäu und dem Großteil des Ostallgäus benötigen die Rettungsteams der Wasserwacht eine entsprechende Ausrüstung. Diese wird zwar großteils vom Freistaat Bayern finanziert, doch um mit ihrer Schnelleinsatzgruppe, die das ganze Jahr über 24 Stunden täglich einsatzbereit ist, noch effektiver helfen zu können, wird daneben noch spezielles weiteres Equipment benötigt. Dieses wurde in der Vergangenheit teils bereits aus eigenen Mitteln des Bayerischen Roten Kreuzes finanziert.

„Nachdem die Wasserwacht Rottachtal mit ihrer Spendenanfrage für die Anschaffung eines neuen wichtigen Rettungshilfsmittels auf uns zugekommen ist, haben wir uns sehr gerne dazu entschlossen, die benötigten finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, denn es ist wirklich bemerkenswert, mit welchem Engagement die ehrenamtlichen Mitglieder sich in unserer Region für andere Menschen einsetzen“, freut sich Landrat und Stiftungsratsvorsitzender Anton Klotz bei der offiziellen Spendenübergabe an die Wasserwachtstation am Rottachspeicher. Mit der Stiftungsspende in Höhe von rund 3.400 Euro konnte der benötigte Rettungsschlitten angeschafft werden, der künftig im Ernstfall einen wichtigen Beitrag leisten und die Helfer bei ihrer Arbeit unterstützen soll. Dank ihm können verunglückte Personen im Wasser und im Uferbereich schneller und unkomplizierter geborgen und an Land transportiert werden, was besonders bei kaltem Fließgewässer entscheidend ist. In diesem Fall zählt jede Minute, denn bei Unterkühlung besteht die besondere Gefahr eines Bergungstodes.

Gerne stellte die gemeinnützige Familie Rauch-Stiftung von MAHA das benötigte Budget für die Anschaffung des Wasserrettungsschlittens zur Verfügung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit in unserer Region.

 

Foto (v.l.n.r.): Bernd Stadtmüller, Vorsitzender Wasserwacht Rottachtal, Anton Klotz, Landrat und Stiftungsrat der gemeinnützigen Familie Rauch Stiftung, Barbara Martin, Technische Leiterin und Markus
Greither, Stellvertretender Technischer Leiter Wasserwacht Rottachtal.