Opazimeter II. Generation MET 6.2
Seit der Einführung der AU in der heutigen Form, am 1. Dezember 1993, wurde an den wesentlichen Vorgaben bezüglich der Grenzwerte nichts Substantielles geändert. Als ergänzendes Messverfahren wurde die On-Board-Diagnose (OBD) eingeführt.
Die vorgeschriebene Abgasuntersuchung (AU) in der heutigen Form ist aufgrund der dynamischen Weiterentwicklung der Motoren- und Abgastechnik bei modernen Fahrzeugen nicht mehr ausreichend und muss der aktuellen Fahrzeugtechnik angepasst werden, um Fehler im Abgassystem zukünftig sicher zu erkennen.
Nur eine Abgasuntersuchung, die insbesondere bei modernen Dieselfahrzeugen mit Dieselpartikelfilter alle Abgasbestandteile wirksam und zuverlässig messen kann, schützt Umwelt und Gesundheit.
Die jetzige Diesel-AU verliert nach Einschätzung von Experten maßgeblicher Prüforganisationen und Fachverbänden an Wirksamkeit, da trotz fortschreitender Motorentechnologie die Grenzwerte nicht angepasst wurden und die heute verwendete Messtechnik die gestiegenen Anforderungen nicht mehr erfüllt.
Mit der On-Board-Diagnose wurde in Neufahrzeugen ein elektronisches System zur Selbstüberwachung des Abgasverhaltens eingeführt. Diese sinnvolle Ergänzung kann jedoch nicht (die Anpassung der Grenzwerte und) eine effiziente Messtechnik ersetzen, die die einzige Möglichkeit darstellt, um verlässlich und jederzeit reproduzierbar die Einhaltung der Grenzwerte zu überprüfen. Besonders für die modernen Dieselfahrzeuge mit Dieselpartikelfiltern müssen schlüssige und aussagekräftige Prüfungen die Effizienz der Abgasnachbehandlung über die gesamte Nutzungszeit dokumentieren und somit sicherstellen. Des weiteren ist es unumgänglich die Grenzwerte für Fahrzeuge mit Partikelfiltern entsprechend dem Stand der Technik anzupassen.
Die erforderlichen Messgeräte sind inzwischen verfügbar. Diese Geräte haben im Rahmen eines Feldversuches der Arbeitsgruppe Emission 2010 (VdTÜV, DEKRA, ZDK, ASA Verband) an über 1.000 Dieselfahrzeugen in Werkstätten als auch bei anerkannten Überwachungsorganisationen ihre Tauglichkeit unter Beweis gestellt. Die Genauigkeit im Vergleich zu Laborgeräten, die üblicherweise bei der Motorenentwicklung und -abnahme eingesetzt werden, wurde durch Laboruntersuchungen an einem Hochschulinstitut nachgewiesen und bestätigt.


Hochschule für Angewandte Wissenschaften - FH München: Vergleichsmessung zwischen Opazimeter – MET 6.2 und AVL Micro Soot Sensor am Motorenprüfstand:

| Gewicht | 5 kg |
| Spannungsversorgung | 12-24 V (DC) / 110-240 V (AC) / 50-60 Hz |
| Meßbereich | 0,01 - 700,00 mg/m³ |
| Meßverfahren | Streulichtverfahren (LLSP) |
| Meßgenauigkeit durch Anzeige | 0,01 mg/m³ |
| Partikelgröße | 100 nm - 10.000 nm |
| 2 Analogausgänge | 0 - 5 V |
| Max. Auflösung am Analogausgang | 0,00 - 8,00 mg/m³ |
| 0,00 - 700,00 mg/m³ | |
| Schnittstelle | RS 232 |
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Vorschau![]() Partikel Messung MPM4 4:14 |
| Partikel Messung MPM4 4:14 / 30,94 MB
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Vorschau![]() AMZ · MAHA Diesel AU 3:42 |
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Vorschau![]() Particle Measurement 7:25 (englisch) |
| Particle Measurement 7:25 (englisch) / 17,60 MB
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