MAHA unterstützt Ärzte ohne Grenzen
Wo Hilfe ankommt

Unendlich viele Menschen unserer Erde erfahren unermessliches Leid. Sie alle zu retten, liegt nicht in unserer Macht, aber ihr Leid etwas zu mindern schon. So unterstützen wir auch dieses Jahr wieder die Organisation ÄRZTE OHNE GRENZEN, die an den brisantesten Brennpunkten unvorstellbare Hilfe leistet.

Somalia
Tankred Stöbe, Arzt und Vorstandsvorsitzender von ÄRZTE OHNE GRENZEN, arbeitete 4 Wochen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Mit seinen Kollegen baute er ein Ernährungszentrum für schwer mangelernährte Kinder auf, Kinder von 5 bis max. 10 Jahren werden dort versorgt. Manche davon sind so erschöpft, dass kaum noch unterschieden werden kann, ob die Kinder schlafen oder bereits im Koma liegen. Auch Krankheiten wie Masern, Atemwegs- oder Durchfallerkrankungen stellen ein erhebliches Gefahrenpotential dar. Mehr als 10% der Kleinkinder in Mogadischu sind von schweren Mangelerscheinungen betroffen.

Pakistan
Verheerende Monsunregen und Fluten im Süden Pakistans in diesem Herbst zwingen zehntausende Menschen der Provinz Sindh zur Flucht. Ein Team von ÄRZTE OHNE GRENZEN hilft in den Vertriebenenlagern den Menschen mit mobilen Kliniken. Dort gibt es hohen Bedarf an medizinischer Hilfe: Akute wässrige Durchfälle, Malariaverdacht und Haut- und Atemerkrankungen sind die Folge dieser Naturkatastrophen und extremst verbreitet. Zudem leiden viele Kinder an Mangelernährung. Trinkwasser und Toiletten fehlen oft komplett oder stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung.

Haiti
In Haiti ist ein Brennpunkt die Cholera. Sie ist sehr verbreitet und noch nicht unter Kontrolle.

Während im Juni viele andere Teile der Insel betroffen waren, kehrte die Cholera im Oktober mit unglaublicher Heftigkeit in die Hauptstadt Haitis zurück: Bis Ende August waren 446.000 Menschen infiziert und schätzungsweise 6.300 an der Krankheit gestorben (lt. Haitianischer Gesundheitsbehörde). Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN kämpfen in 9 von 10 Dis trikten Haitis gegen die Krankheit an.

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