Um auch Bremsprüfstände älteren Baujahrs gemäß den anstehenden Änderungen laut Bremsprüfstandsrichtlinie zum 31.12.2019 umrüsten zu können setzt der Allgäuer Werkstattausrüster auf die aktive Zusammenarbeit mit einem kompetenten Partner: Cartesy GmbH entwickelte spezielle Nachrüstsatze für Bremsprüfstände, so dass diese den Anforderungen der künftigen Richtlinie entsprechen. Die Beratung und ggf. den Einbau übernimmt deutschlandweit bei gewohnt hoher Servicequalität exklusiv das autorisierte Vertriebs- und Servicenetz von MAHA.

Haldenwang, 19. März 2018. Die Uhr tickt! Seitens der Prüforganisationen und Kfz-Werkstätten bzw. Prüfstützpunkte bleibt nicht mehr viel Zeit für die deutschlandweit flächendeckende Erfüllung der neuen Bremsprüfstandsrichtlinie zum 31.12.2019. Die Übergangsfrist zur Nachrüstung oder zum Austausch noch nicht richtlinienkonformer Bremsprüfstände läuft Ende 2019 aus. Bis dann müssen deutschlandweit in Summe schätzungsweise noch etwa 30.000 Prüfstände gemäß den neuen Anforderungen angepasst werden, also entweder mit einer entsprechenden Nachrüstung verstehen oder gänzlich neu beschafft werden. Ein kurzer Überschlag der insgesamt betroffenen Bremsprüfstände in dem noch verbleibenden Zeitraum von weniger als zwei Jahren verdeutlicht das Handlungsvolumen und die zeitliche Kompression.

MAHA setzt auf kompetenten Partner

Um die Kunden bei der Entscheidung bestmöglich zu unterstützen und zu beraten, höhere Entscheidungsfreiräume zu bieten und gleichzeitig Kapazitätsengpässe soweit als möglich zu reduzieren, entscheiden sich die Häuser MAHA und Cartesy für einen gemeinsamen Weg: MAHA kooperiert mit der Cartesy GmbH, einem äußerst erfahrenen Partner und Innovator in der Werkstattausrüstung, der sich bisher speziell als Hersteller und Lieferant von Sensor- und Steuerungstechnik für Werkstattausrüstungsgeräte und Industrie-Elektronik einen Namen gemacht hat und zugleich unter anderem Kooperationspartner aller namhaften Prüforganisationen ist.

Das auf Sensoren- und Steuerungen spezialisierten Unternehmen entwickelte extra für die Nachrüstung von Bremsprüfständen kompakte und schnell montierbare elektronische Komponenten, die nun exklusiv von den hierfür autorisierten MAHA-Partnern in MAHA Produkte verbaut werden können, um speziell die benötigte standardisierte ASA Livestream Datenschnittstelle zu ergänzen, sofern die mechanischen Komponenten der Richtlinie entsprechen.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass MAHA als Vorreiter der Branche und einem Marktanteil von etwa 50 Prozent schon sehr früh die auch jetzt bestehenden mechanischen Anforderungen konstruktiv erfüllt hat, so dass auch Bremsprüfstände teilweise aus den 1990er Jahren nachgerüstet werden können. Ein auf diese Weise nachgerüsteter Bremsprüfstand erfüllt damit den technischen Stand der Richtlinie 2011. Entsprechende Gutachten und gesetzliche Zulassungen liegen selbstverständlich vor und können ebenso wie ein Fragebogen zur Vorabprüfung der Nachrüstfähigkeit über die Website von Cartesy abgefragt werden.

Kundenservice auf gewohnt hohem Niveau

„Ein ganz entscheidender Vorteil dieser Kooperation für unseren Endkunden ist, dass er auch weiterhin ein und denselben MAHA Vertriebs- und Servicepartner vor Ort als Ansprechperson hat, den wir mit einer jetzt noch breiteren Angebotsmöglichkeit ausgestattet haben. Dieser kennt die bestehenden Prüfstande, deren Historie und Einsatzdauer bereits detailliert und kann daher sehr viel individueller bzw. zielführender beraten, welche Möglichkeiten im Einzelfall am wirtschaftlich sinnvollsten sind“, erläutert Markus Weber, Leiter Business Development & Marketing bei MAHA.

Letztlich hat der Kunde die Wahl: je nach Anforderungen und Gegebenheiten vor Ort macht die Installation eines neuen richtlinienkonformen Prüfstandes Sinn, alternativ kann bestehendes Equipment mit dem Nachrüstsatz von Cartesy aber auch zeitsparend und kostengünstig vom autorisierten MAHA-Fachmann des Vertrauens nachgerüstet werden. Somit können Prüfstützpunkte auch bei eventuellen Lieferengpässen im Bereich Produktion bzw. Installation und Kalibrierung aufrechterhalten werden. Gleichzeitig wird ressourcenschonend mit bereits installierten Prüfständen umgegangen, was neben den Nachhaltigkeitsgedanken auch der Vorbeugung eines möglichen Verlusts der Zulassung des Prüfstands am 01.01.2020 Rechnung trägt.